Verkehrschaos und Sanierungsstau – Förderverein setzt sich für sichere Schulwege und Schulgelände ein

Seit Ende 2024 befindet sich der Förderverein der Gemeinschaftsgrundschule Im Steinfeld im intensiven Austausch mit der Stadt Leverkusen. Zwei zentrale Themen stehen dabei im Fokus: die angespannte Verkehrssituation rund um die Schule sowie die dringend notwendige Sanierung des Schulgeländes.

Verkehrssituation: Tempo 30 statt 50 – endlich Bewegung?

Besonders kritisch ist die Lage entlang der Myliusstraße – einer stark frequentierten Strecke, die täglich von vielen Schulkindern genutzt wird. Dort gilt bislang Tempo 50 – für den Förderverein völlig unverständlich. In einem kürzlich stattgefundenen Vor-Ort-Termin mit Stadtdirektor Marc Adomat und einer Vertreterin des Fachbereichs Verkehr wurden mögliche Maßnahmen wie Tempo 30, Fahrbahneinengungen und klar markierte Abstandsflächen rund um die Kreuzung Im Steinfeld / Stephanusstraße besprochen – mit der Zusage kurzfristiger Umsetzung.

Heute konnten wir unser Anliegen in der Bezirksvertretung II der Stadt Leverkusen vorstellen. Unser Bürgerantrag wurde einstimmig angenommen – ein starkes Signal und ein großer Erfolg für uns als Förderverein. Besonders erfreulich war die positive Resonanz auf den Vortrag unseres zweiten Vorsitzenden Daniel Janes, der unser Anliegen eindrucksvoll vertreten hat.

Update 04.04.2025: die Medien nehmen das Thema auf

Nach der Vorstellung des Anliegens bei der Bezirksvertretung haben mittlerweile auch die lokalen Medien das Thema aufgenommen:

Rheinische Post (27.03.2025): Eltern fordern bessere Schulwegsicherung in Bürrig

Kölner Stadt-Anzeiger (28.03.2025): Straße an Grundschule in Leverkusen-Bürrig soll sicherer werden

Raedio Leverkusen: (01.04.2025): Weitere Debatten über Schulwegsicherheit in Leverkusen

Schulhofsanierung: Kinder warten auf Bewegung

Auch beim Thema Schulgelände ist der Handlungsbedarf groß. Eine vom Förderverein erstellte Mängelliste wurde der Stadt übermittelt – mit enttäuschendem Ergebnis: Konkrete Maßnahmen stehen offenbar hinter Budget- und Bauplanungen zurück, die sich bis Ende 2026 (!) hinziehen könnten – unter anderem wegen des geplanten Umbaus der benachbarten Feuerwehrwache.

Besonders bitter: Auf dem kleinen Schulhof blockieren seit Jahren drei ungenutzte Containerblöcke wertvolle Fläche – während gleichzeitig dringend Sanierungen nötig wären. Die Stadt zahlt weiterhin Miete für die leerstehenden Container. Nach wiederholtem Nachhaken wurde immerhin der erste Block inzwischen abgebaut – für den Förderverein ein kleiner, aber wichtiger Etappensieg.

Nun setzt sich das Team mit Nachdruck dafür ein, dass auch die restlichen Container verschwinden und der Schulhof endlich kindgerecht umgestaltet wird. Das Gelände hinter der Schule bietet großes Potenzial und könnte zu einem echten Highlight für die Kinder werden – wenn endlich Bewegung in die Sache kommt.

Rückbau der Containerklassen

Unser Einsatz für die Kinder geht weiter

Für den Förderverein ist klar: Es geht längst nicht mehr nur um kleinere Anschaffungen, sondern um grundlegende Verbesserungen für die Sicherheit und das Wohl der Kinder. Der Einsatz bleibt intensiv – und jeder Schritt zählt.

Wir halten Euch auf dem Laufenden!

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